Bloß kein Wort zuviel sagen

Ein Erlebnis muß ich noch schnell loswerden. Folgendes ist mir jetzt schon mehrmals passiert: Auf dem Weg zum Geldautomaten kommen mir Leute an der Tür entgegen, grüßen mich nett, manche halten mir sogar noch die Tür auf(!) und wenn ich vor dem Geldautomaten stehe, lese ich “Aus technischen Gründen ist dieser Automat leider außer Betrieb.”

Das mit dem Tür aufhalten ist erst vorgestern passiert. Ich kann mich auch noch daran erinnern am Frankfurter Hauptbahnhof hinter jemandem angestanden zu haben. Vor ihm war gerade jemand schon eine Weile mit dem Automaten beschäftigt. Währenddessen stauen sich bereits drei bis vier weitere Leute hinter mir.

Schließlich wendet sich der Mann am Automaten mit einem unzufriedenen Gesicht und zieht ab. “Wohl kein Geld bekommen”, habe ich mir gedacht. Der Mann vor mir tritt vor zum Schalter, dreht sich nach wenigen Sekunden um und marschiert wortlos an der Warteschlange vorbei.

Ich gehe vor und sehe die Fehlermeldung. Den anderen Leuten zu sagen, dass der Automat defekt ist, hat gar nicht weh getan.

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Wikia-Suchmaschine hat Alpha-Testphase verlassen

Ich hatte ja bereits im Januar darüber berichtet, jetzt geht es langsam richtig los mit der “freien” Suchmaschine im Netz! Die Search-engine sowie die Web-oberfläche sind Freie Software. Im Vergleich zur Alpha-Phase ist die Bedienung um einiges besser geworden. Helft mit! Je mehr Nutzer, desto besser die Ergebnisse.

http://re.search.wikia.com/index.html

Wikipediaartikel als Hausarbeit an der Uni

Der Artikel ist zwar schon was älter, aber erwähnenswert: In Vancouver hat ein Professor Wikipedia-Artikel als Hausarbeit aufgegeben. Die, die es zu den “exzellenten Artikeln” geschafft haben, bekamen bessere Noten. Das nenne ich mal innovativ. Und die Allgemeinheit hat auch noch etwas davon. Ganz zu schweigen von dem Professor, der es um einiges leichter bei den Korrekturen hat 🙂

Hier der Link: http://news.yahoo.com/s/afp/20080511/tc_afp/canadascienceinternet

Und wieder einmal Kundendaten verschwunden

Wäre es nicht so haarsträubend, dann würde es langsam langweilig; so regelmäßig hört man davon, dass irgendwelche personenbezogenen Daten einfach so verschwinden: Eine New Yorker Bank verlor vor 3 Monaten

Daten von rund 4,5 Millionen Kunden. Das Band ist nach Berichten amerikanischer Medien vor etwa drei Monaten während eines Transports abhanden gekommen. Es enthält Daten wie Namen, Geburtsdaten und Sozialversicherungsnummern; die Daten sollen nicht verschlüsselt sein.

wie Heise berichtet. Wobei das “unverschlüsselt bei solchen Daten eigentlich der Hammer ist.

Schäuble hat "Probleme" damit, dass das Grundgesetz "jeden" schützt

Was man über unseren Innenminister lesen muß nimmt immer merkwürdigere Züge an. So wird er von der Süddeutschen zitiert:

Zunehmende Schwierigkeiten habe er damit, dass ein Terrorist den gleichen Schutz des Grundgesetzes genießen solle wie jeder Bürger.

Und das die Geheimdienste einer gewissen Kontrolle unterstehen hält er auch für wenig hilfreich:

“Parlamentarische Transparenz ist manchmal der falsche Weg” wird er wörtlich zitiert.

Vielen Dank an Kristian Köhntopp, der in seinem Eintrag auch auf folgende Seiten verweist: Alexander Finger und Udo Vetter

Wo soll das noch enden?